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Seo, Analytics, Google, Marketing, Laptop.
Die Absprungrate gibt den Prozentsatz der Benutzer an, die eine Webseite verlassen haben, ohne interagiert zu haben.

Glaubst du, dass deine Besucher nicht mehr wie früher auf deine Website reagieren? Nun, wenn du dir Sorgen darüber machst, erklären wir dir hier, was eine akzeptable Absprungrate ist, ihre Formel, wie du sie reduzieren kann und welche Tools du dafür verwenden kannst. Also fangen wir so schnell wie möglich an!

Was ist eine Absprungrate?

Zuerst eine kurze Definition. Die Absprungrate ist eine Webanalyse-Metrik, die den Prozentsatz der Benutzer angibt, die eine Seite deiner Website verlassen haben, ohne mit ihr interagiert zu haben. Die Interaktion, die die Analysetools berücksichtigen, um diese Metrik zu messen, besteht darin, dass der Benutzer auf einen Link auf der Seite klickt, um zu einer anderen Seite der Website zu gelangen.

Beispiel: Ein User kommt auf deine Homepage, hat dort 5 Minuten gescrollt und ist dann wieder gegangen. Da er auf deiner Startseite überhaupt nichts angeklickt hat, wird dies als Absprung gezählt.

Formel, um sie zu bestimmen

So einfach wie ihre Definition ist, so einfach ist auch die Formel, um sie zu bestimmen:

Absprungrate = (Anzahl der Besucher, die eine Seite verlassen, ohne mit ihr zu interagieren / Gesamtzahl der Besucher dieser Seite) x 100

Was ist die akzeptable Absprungrate oder der ideale Prozentsatz?

Nun, wie du sehen wirst, ist die Wahrheit, dass es keine akzeptable oder ideale Rate gibt, da alles von deiner Website abhängt. Wir müssen sagen, dass die Absprungrate für einen Blog nicht dieselbe ist wie für einen E-Commerce oder für ein digitales Magazin usw. Und das liegt daran, dass ein häufiger Fehler darin besteht, sich nur auf die Messung der Absprungrate zu konzentrieren, ohne sie mit einer anderen wichtigen Metrik wie der Verweildauer zu vergleichen.

Manchmal ist eine hohe Absprungrate nicht schlecht, sondern eher normal, wie im Fall von Blogs. „Wie das denn?!“, fragst du dich vielleicht. Sehen wir uns ein Beispiel an.

Beispiel:

Ein Benutzer klickt auf einen Artikel auf deiner Website, er ist lang und er scrollt und er hat bereits 5 Minuten mit diesem Beitrag verbracht. Schließlich schließt er ohne Interaktion die Seite und verlässt damit deine Website. Google Analytics wird dir mitteilen, dass es zu diesem Zeitpunkt einen 100-prozentigen Absprung gab, aber die auf dieser Seite verbrachte Zeit zugenommen hat! Und das ist gut! Das bedeutet, dass dein Artikel dem Benutzer ziemlich sicher gefallen hat, wenn er ihm geholfen hat, und als er das Gefühl hatte, dass er bereits gefunden hatte, wonach er gesucht hatte, entschied er sich zu gehen.

Wenn es sich dagegen um ein E-Commerce gehandelt hätte, wäre es negativ, da das Ziel von Online-Shops darin besteht, Produkte zu verkaufen und Verkäufe zu tätigen (im Gegensatz zu einem Blog, der nützliche Informationen liefern soll).

Wie verbessert oder reduziert man die Absprungrate?

Nun, um zu wissen, wie man die Absprungrate verbessern oder reduzieren kann, gibt es auch verschiedene Faktoren, die du berücksichtigen musst, je nach:

  1. Art der Website (Blog, E-Commerce, digitale Zeitung…)
  2. Art der Seite (Artikel, Landing Page, Produktblatt usw.)
  3. Element zur Messung des Rebounds (Keywords, Backlinks, meistgesehene Seiten…).

Hier werden wir also die Faktoren auflisten, die jede Website, unabhängig von ihrer Art, beachten sollte, um den Wert dieser Rate zu reduzieren, indem sie eine gute Benutzererfahrung bietet:

  • Ladegeschwindigkeit: Deine Seite sollte so schnell wie möglich geladen werden (nicht länger als 3 Sekunden).
  • Webdesign: Deine Website muss eine gute Organisation aller Elemente aufweisen. Setze also am besten auf ein Responsive Design, um Smartphone-Nutzer nicht abzuschrecken.
  • Qualität deiner Inhalte: Es ist wichtig, dass die Inhalte nützlich, informativ und für den Benutzer von Wert sind. Wenn wir über einen Blog sprechen, ist das Schreiben von SEO-Artikeln sehr notwendig.
  • Google Analytics einstellen: Idealerweise solltest du ein Zeitlimit festlegen, wann es als Absprung oder Bounce gezählt wird oder nicht. Die Norm liegt bei 30 Sekunden. Wenn der Benutzer länger als 30 Sekunden auf einer Seite bleibt, wird dies nicht als Absprung gezählt, unabhängig davon, ob er mit ihr interagiert hat oder nicht.

4 Tools, um sie zu messen

Schließlich stellen wir hier einige der besten Tools vor, um die Absprungrate zu verfolgen und zu sehen, ob sie gemäß den Anforderungen und Zielen deines Webprojekts akzeptabel ist oder nicht.  

Google Analytics

Crazy Egg

Clicky

Woopra

Wie du heute gesehen hast, gibt es wirklich keine akzeptable Absprungrate, da sie davon abhängt, wie deine Website ist. Du kannst jedoch grundlegende Aspekte wie Inhalt oder Geschwindigkeit verbessern, um diesen Prozentsatz zu minimieren. Wenn du noch mehr darüber erfahren möchtest, kannst du noch weitere Posts zu diesem Thema lesen. Hast du Probleme mit der Absprungrate deiner Website? Konnte dir dieser Beitrag helfen? Bis zum nächsten Artikel!

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