Viele Menschen kommens ins Schwitzen und manche leiden unter schwitzen so, dass sie sich in manchen Situationen wie in Schweiß gebadet fühlen. In diesen Fällen spricht man über Hyperhidrose. Hyperhidrose wird in die primäre und sekundäre Hyperhidrose unterschieden.

Was ist der Unterschied zwischen primären und sekundären Hyperhidrose?

Bei der primären Form der Hyperhidrose findet sich keine Erkrankung oder äußere Ursache für das übermäßige Schwitzen. In diesem Fall spielt meistens eine familiäre Veranlagung eine große Rolle und das starke Schwitzen fängt bereits als Kind oder Jugendlich an. Für die primäre Hyperhidrose charakteristisch ist, dass man am Stärksten an Händen, Füßen, am Gesicht oder unter Achseln schwitzt. Typisch für die primäre Form ist, dass man tagsüber schwitzt, aber nicht nachts.

Sekundäre Hyperhidrose ist immer eine Folge-Erscheinung einer Erkrankung, wie Schilddrüsenüberfunktion, Tumorerkrankung, Parkinson-Syndrom oder Diabetes. Manchmal ist die Auslöser von sekundären Hyperhidrose die hormonelle Umstellung. Dann passiert es oft während der Wechseljahre oder einer Schwangerschaft. Schweißausbrüche und verstärktes Schwitzen gehört aber auch zu Nebenwirkungen mancher Medikamente. Typisch für die sekundäre Hyperhidrose ist, dass die darunter leidenden Menschen auch nachts und am ganzen Körper schwitzen. Bei sekundäre Hyperhidrose hilft meistens, wenn die Erkrankung, die zum übermäßigem Schwitzen geführt hat, behandelt wird.

Quelle: Ratgeber – aus Ihrer Accent Apotheke, 1. August 2020